Kassenobligation und Festgeld im Vergleich

Wo gibt es noch sichere Anlagen, die dennoch gute Zinsen abwerfen? Im aktuellen Niedrigzinsumfeld finden sicherheitsbewusste Anleger nur schwer attraktive Angebote für Spareinlagen. Doch das Bedürfnis nach festverzinslichen Einlagenprodukten ist in der Schweiz vorhanden. Wer sein Erspartes konservativ anlegen und nicht spekulieren möchte, hat mit Kassenobligation und Festgeld zwei gute Möglichkeiten auch in Zeiten niedriger Zinsen einen attraktiven Ertrag zu erzielen.

Schweizer ein Volk von Sparern

In der Schweiz wird so viel Geld gespart wie in keinem anderen Land in Europa. Im Jahr 2017 betrug die Sparquote der privaten Haushalte in der Schweiz 21.8 Prozent. In Deutschland hingegen, dem Land mit der zweit höchsten Haushalts-Sparquote in Europa, lag diese nur bei 9.8 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Demnach haben Schweizer Privatanleger einen echten Bedarf an gut verzinsten Sparprodukten. Im Jahr 2018 hat der durchschnittliche Schweizer Haushalt einen Betrag von 942 Franken pro Monat gespart (Quelle: Bundesamt für Statistik). Die Berechnungen gehen von 2.2 Personen pro Haushalt mit einem gemeinsamen Einkommen von 10‘033 Franken brutto aus.

Doch wo lohnt sich noch sparen? In Zeiten von Negativzinsen reichen manche Hausbanken diese, insbesondere an ihre vermögenden Kunden, in Form von Kontoführungsgebühren oder Gebühren auf das Guthaben weiter. Auch bei Kassenobligationen sollten Sparer nicht nur auf den Zinssatz achten, sondern sich auch über mögliche Kosten informieren. Einige Institute erheben eine Depotgebühr, die den Zinsertrag bedeutend schmälern kann.

Kassenobligationen gebräuchlich für feste Anlagen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt den Leitzins unverändert auf dem Rekordtief von minus 0.75 Prozent. Für Sparer bedeutet dies weiterhin anhaltende Niedrigzinsen bei den gängigen Sparprodukten.

Ein solches Sparprodukt für festverzinsliche Anlagen sind die Kassenobligationen. Herr und Frau Schweizer schätzen die Vorteile wie den festen Zinssatz und die hohe Sicherheit von langfristigen Termingeldern. Gerade bei den längeren Laufzeiten erhalten Anleger einen höheren Zinssatz als bei Sparkonti. Zudem sind die Gebühren geringer als bei Fonds.

Dennoch ist Vorsicht bei den Gebühren für Kassenoblis geboten: Neben einer Depotgebühr knüpfen einzelne Banken das Depot an bestimmte Bedingungen wie beispielsweise die Eröffnung eines Privat- oder Sparkontos, wodurch weitere Kosten anfallen können.

Mit Festgeld sicher anlegen und beste Zinsen erhalten

Eine ähnliche Form der festverzinslichen Bankeinlage ist Festgeld. Dieses wird in Form eines Kontos geführt und ist damit einfach für Banken zu handhaben. Geldanlage ohne Kursrisiko: Sparer erhalten beim Festgeld für eine vorab festgelegte Laufzeit einen garantierten Zinssatz, der für die gesamte Dauer der Anlage gilt. Aufgrund der festen Laufzeit und Anlagesumme haben Sie Planungssicherheit mit Festgeld. Zudem fallen in der Regel weder Gebühren noch sonstigen Kosten für das Festgeldkonto an.

Festgeld bietet Sparern enorme Sicherheit, da das Risiko durch Kursschwankungen entfällt. Gleichzeitig unterliegen Anlagen auf einem Festgeldkonto demselben Einlegerschutz wie für Kassenobligationen. Durch die nationalen Einlagensicherungssysteme sind bis zu 100’000 Franken und im europäischen Ausland Anlagen durch die EU-weit harmonisierte Einlagensicherung sogar bis zu einem Wert von 100‘000 Euro pro Bank und Kunde abgesichert.

Zinsportale bieten attraktives Festgeld von Banken aus dem In- und Ausland

Viele europäische Banken bieten auf Festgeld durchaus höhere Konditionen als die Filialbanken vor Ort. Zinsportale wie Savedo setzen an diesem Punkt an und ermöglichen Anlegern aus der Schweiz erstmalig einfachen Zugang zu attraktiven festverzinslichen Einlagenprodukten aus ganz Europa.

Die Verwaltung von Festgeldanlagen erfolgt auf einfachste Weise, denn nach einmaliger Eröffnung eines persönlichen Savedo-Kontos bei der Hypothekarbank Lenzburg sind keine aufwändigen Kontowechsel für weitere Anlagen nötig. Kunden müssen keine Einzelkonten bei den jeweiligen Anlagebanken eröffnen, sondern können ihre Anlagen zentral über ihr Savedo-Konto verwalten. Zusätzlich werden keine Kontoführungsgebühren erhoben - die Nutzung des Zinsportals ist für den Anleger vollkommen kostenfrei.

Savedo arbeitet mit einem etablierten Schweizer Partner zusammen, der Hypothekarbank Lenzburg, die als Abwicklungsbank für die Geldanlage agiert. Die Hypothekarbank Lenzburg verwaltet die Einzahlungskonten und führt die Einzahlungen als Treuhänderin bei den jeweiligen Anlagebanken für Sie aus. So haben Sie die Möglichkeit, attraktives Festgeld ganz bequem von zuhause aus bei verschiedenen Banken in ganz Europa anzulegen.